Altersvorsorge

Ihre Ansprüche aus der Gesetzlichen Rentenversicherung

Rentner EhepaarDie Höhe der späteren staatlichen Rente hängt ganz wesentlich von der persönlichen Erwerbsbiografie ab, also von der Anzahl der Beschäftigungsjahre und der Höhe des Bruttogehaltes während dieser Beitragsjahre und auch davon, ob voll oder nur in Teilzeit gearbeitet wurde. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zahlen derzeit jeden Monat – zusammen mit dem Arbeitgeber – 19,9% von ihrem Bruttogehalt in die staatliche Rentenkasse ein. Dieser Beitrag wird auf keinem persönlichen Sparkonto angesammelt und verzinst, sondern sofort wieder ausgegeben. Denn mit ihm werden die aktuellen Renten der heutigen Rentnerinnen und Rentner finanziert, er wird also „umgelegt“.

Dieses Umlageverfahren unterscheidet sich demnach gravierend vom so genannten Kapitaldeckungsverfahren, bei dem Einzahlungen individuell verzinst werden, so auch bei der privaten Altersvorsorge. Jeder Beitragszahler erwirbt mit den Rentenbeiträgen eine gewisse Anzahl von Punkten, die mit Hilfe einer speziellen Formel in absolute Beträge umgerechnet wird. Diese Formel ist so „gestrickt“, dass ein fiktiver Rentner, der 45 Jahre stets den Durchschnitt aller Beitragszahler entrichtet hat, mit 65 Jahren zwei Drittel des letzten Nettogehaltes aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten soll.

Foto: detailblick - Fotolia

Zeigen Sie mir mal den Musterrentner, der für 45 volle Versicherungsjahre 45 Punkte auf seinem Rentenkonto hat.

Wie viel Kapital brauche ich zu Rentenbeginn?

Wenn Sie später lebenslang 1.000 € im Monat brauchen, muss Ihr Vermögen zum Zeitpunkt des Rentenbeginns 200.000 Euro umfassen. Brauchen Sie „nur“ 500 Euro im Monat, halbieren Sie das erforderliche Vermögen auf 100.000 Euro. Bei einer Verzinsung in der Rentenzeit von 5% brauchen Sie ein Kapital von 190.000 Euro. Liegt die Verzinsung später nur bei 3,5%, brauchen Sie sogar 225.000 Euro.

Aufwendungen zur Altersvorsorge in Abhängigkeit vom Alter

Je länger man mit dem Beginn der privaten Altersvorsorge wartet, um so mehr muss man später an Sparbeiträgen aufwenden. Für ein Endkapital von 100.000 Euro muss ein 20jähriger bis zum 65. Lebensjahr monatlich ca. 50,81 Euro zurücklegen. Er hat dann 27.437 Euro aus eigenen Mitteln angespart, den Rest in Höhe von 72.563 Euro steuern Zins und Zinseszins (ausgehend von 5%) bei. Ein 50jähriger muss für das gleiche Sparziel für einen Zeitraum von 15 Jahren monatlich 376 Euro und damit 67.680 Euro ansparen, und bekommt damit nur noch 32.320 Euro an Zins und Zinseszins (ausgehend von 5%).

Strategien zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge

Bei der Altersvorsorge gibt es kein Patentrezept für alle. Die persönliche Lebenssituation bestimmt den Vorsorgebedarf und Aufwand. Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg bei der privaten Vermögensbildung mit Zins und Zinseszins ist die Zeit. Mit wenig Geld früh anzufangen ist sinnvoller als zu warten. Ob aber Aktienfonds oder private Rentenversicherungen ein geeignetes Instrument der Altersvorsorge sind, das entscheidet sich vor allem nach Lebensalter, Anlageverhalten, Anlageerfahrungen sowie Ihr Einkommen und Ihr Vermögen.

Über eine Altersvorsorge nur nachzudenken bringt nichts, Sie sollten damit beginnen.

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